Die Basketballer der DJK Sonnen bei den FICEP- Games in Rumänien

Ralph Müller am 02.09.2019

Basketballer-Sonnen-bei-FICEP-games info-icon-20px DJK

Sonnen/​Bukarest.

Sich füh­len wie bei olym­pi­schen Spie­len„ im Deutsch­land-Tri­kot auf dem Court ste­hen, eine Tol­le Gemein­schaft mit Sport­lern aus ganz Euro­pa und sogar dar­über hin­aus erle­ben — das alles und noch mehr haben die FICEP-FISEK Games 2019 in Buka­rest, die Welt­meis­ter­schaf­ten der katho­li­schen Ver­ei­ne und Schu­len, geboten.

Mit dabei waren erst­mals auch Bas­ket­bal­ler aus Nie­der­bay­ern, aus der Diö­ze­se Pas­sau. Die U16/18-Teams setz­ten sich zusam­men aus DJK Ath­le­ten aus Köln, Mün­chen-Pasing, Roden, Schwein­furt und Sonnen. 

Vor­weg: Auch wenn die sich die stra­ken Bas­ket­bal­le­rin­nen und Bas­ket­bal­ler aus dem Baye­ri­schen Wald — Sofie Hof­bau­er, Katha­ri­na Wipp­lin­ger, Lui­sa Stone, Bene­dikt Reischl und Linus Krin­nin­ger, beglei­tet von Coach Paul Sone und Eri­ka Schäff­ner-Hof­bau­er — mäch­tig ins Zeug leg­ten, sport­lich war wenig zu holen bei den World­ga­mes in Rumä­ni­en. So waren etwa die Fran­zo­sen, Spa­ni­er und Por­tu­gie­sen mit erst­klas­si­gen Teams ange­reist, die in der Schu­le bis zu fünf­mal pro Woche trai­nie­ren. Zwei Vor­be­rei­tungs­lehr­gän­ge in Schwein­furt waren natür­lich nicht aus­rei­chend, um sol­che Mann­schaf­ten ernst­haft in Bedräng­nis zu brin­gen.
Die Mäd­chen ver­lo­ren gegen Frank­reich und Flan­dern und gewan­nen gegen Rumä­ni­en. Die Buben muss­ten sich Öster­reich und Por­tu­gal geschla­gen geben und besieg­ten eben­falls die Gastgeber.

Doch aus­schlag­ge­bend war etwas ande­res: Die jun­gen Sport­le­rin­nen und Sport­ler erleb­ten dank des enor­men Enga­ge­ments des DJK-Ver­ban­des auf den Uni­ver­si­täts­cam­pus eine groß­ar­ti­ge Woche. Die Eröff­nungs­fei­er, das Zusam­men­tref­fen mit hun­der­ten jun­gen Men­schen von über­all her, Tage gefüllt mit dem Lieb­lings­sport, die Tou­ris­ten Attrak­tio­nen der rumä­ni­schen Haupt­stadt, der Got­tes­dienst in der St. Josef-Kathe­dra­le — das alles bleibt unver­ges­sen. Und des­halb waren sich am Ende alle einig: Wenn es die Mög­lich­keit gibt, will man 2020 in Duis­burg auf jeden Fall wie­der mit dabei sein.

Das komplette Team Deutschland